Moscow Mule Rezept

Cocktailrezept Moscow Mule

Zutaten für einen Moscow Mule:

Menge: Zutaten:
5-6 cl Vodka
1 – 1,5 cl Frisch gepresster Limettensaft
1 Fl. Ingwer Limonade / Ginger Beer
2-3 cm Gurke
Evtl. Minze
Eiswürfel
(1 cl = 10 ml = 0,01 Liter)

Cocktailrezept Moscow Mule





Zubereitung

Ca. 3 cm Gurke in Viertel schneiden und in den Becher geben. 1-1,5 cl Limettensaft auspressen und hinzufügen.
(Das kann je nach Limette, Jahreszeit etc. einer halben, oder sogar einer ganzen Limette entsprechen.) 5-6 cl Vodka dazugeben.
(Wir verwenden hierfür gerne Belvedere Vodka) Den Mix mit dem Stößel kraftig andrücken, damit die Gurke ihr Aroma abgeben kann.
Den Becher komplett mit Eis und Ingwer Limonade auffüllen. (z.B. „Spicy Ingwer“ von Thomas Henry!)
Ggf. ein Stück Gurkenzeste zwirbeln und als Dekoration auf den Drink geben.

Ein Stück Minze anklatschen und nah am Strohhalm platzieren. 
(Somit habt ihr beim Trinken immer den Geruch frischer Minze in der Nase)

Tipp:
Garnieren könnt ihr den Moscow Mule auch wunderbar
mit Früchten der Saison.





Geschichte des Moscow Mule

Der Moscow Mule entstand Anfang der 1940er Jahre in den Vereinigten Staaten und ist eng mit der Wodkamarke Smirnoff verbunden. Die Ende des 19. Jahrhunderts in Moskau gegründete Destillerie Smirnow war die erste, die Holzkohle zur Filtrierung des Destillats einsetzte; ihr Wodka war im Vergleich zu anderen, damals üblichen Produkten besonders mild, klar und ohne Eigengeschmack. Während der Oktoberrevolution wurden die Anlagen konfisziert, so dass die Inhaberfamilie das Land verließ und neue Brennereien zunächst in Konstantinopel, 1925 auch in Paris eröffnete und im Zuge dessen den Firmennamen auf die lateinische Schreibweise Smirnoff änderte. In der Weltwirtschaftskrise sah sich Wladimir Smirnow 1934 gezwungen, sein Unternehmen an Rudolph Kunett zu verkaufen, der den Sitz in die USA verlegte und die Firma 1938 (oder 1939) als Pierre Smirnoff in das Spirituosenunternehmen G. F. Heublein Brothers Inc. integrierte. Zu jener Zeit war Wodka in den USA noch weitgehend unbekannt, und John G. Martin, ein Heublein-Manager, suchte nach Wegen, dies zu ändern.

Er traf 1941 auf John A. „Jack“ Morgan, Wirt im Cock’n Bull Pub in Hollywood, der seine selbst hergestellte Ingwerlimonade (Ginger Beer) vermarkten wollte. Gemeinsam mit Kunett soll die Idee entstanden sein, einen Drink aus beiden Zutaten zu kreieren, der in einem Kupferbecher serviert wurde, um ihn unverwechselbar zu machen. Die Kupferbecher wurden in Bars verteilt, und geschicktes Marketing trug bald zur großen Popularität des Drinks bei – der Moscow Mule leitete den Wodka-Boom der 1950er Jahre ein, der bis heute andauert.

Da echtes Ginger Beer lange Zeit in Europa kaum erhältlich war, wurde es mitunter durch den wesentlich milderen Softdrink Ginger Ale ersetzt. Die bessere Verfügbarkeit von Ginger Beer seit der Jahrtausendwende trug in den letzten Jahren zur zunehmenden Beliebtheit des Mixgetränks in Deutschland bei.

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